Brot-Geschichten

Sprichwörter und Redewendungen

Tag des Brotes

Tag des Brotes

Das ist unser tägliches Brot.

Sie sollten lieber kleinere Brötchen backen!

Kann man damit sein Brot verdienen?

Wes’ Brot ich ess, des Lied ich sing.

 
Brotgeschichten

Brotgeschichten

Brotgeschichten aus Hohenlohe: Mit umfangreicher Rezeptsammlung

Brot ist neben Wasser unser wichtigstes Grundnahrungsmittel. In Hohenlohe ist das Angebot an Brotsorten und auch an raffinierten gebackenen Leckerbissen aus Brotteig besonders abwechslungsreich. Wie Blooz, süß oder salzig, Kartoffelbrot, Schwarzbrotpudding und Brotkonfekt bereitet werden, warum Maisbrot, Kirgisisches Weißbrot, oder Limesbrot sich angesiedelt haben, wie Brot aus Einkorn, Emmer, Kamut, Dinkel oder Hanf gebacken wird oder was es mit Bärlauchbrot, Austernbrot, Horaffen, Schenkenbrot und Siederkuchen auf sich hat, erfährt man in diesem reich bebilderten Back- und Schmökerbuch. Betrachtet man, wie sich die verschiedenen Sorten ausgebreitet haben, erfährt man auch vieles über die Menschen, die sie backen und essen.

 

Täglich vier bis sechs Scheiben Brot

DGE

DGE

Mit dem Brotgenuss kann der Verbraucher Geschmack und Gesundheit verbinden. Beim täglichen Griff in den Brotkorb dürfen Bundesbürger nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) kräftig zulangen. Denn für die Umsetzung ihres Ernährungskreises in Lebensmittelmengen empfiehlt die DGE täglich vier bis sechs Scheiben Brot - Vollkorn bevorzugt. Quelle: DGE, Bonn

 

Wie viel Brot verzehren die Deutschen?

a.i.d

a.i.d

Vier Dinge braucht der Bäcker, um Brot zu backen: Mehl, Wasser, Salz und ein Lockerungsmittel (Backtriebmittel) für den Teig. Aus diesen Grundzutaten lassen sich viele verschiedene Brotsorten herstellen. Die Mischung bestimmt, welches Brot schließlich daraus wird. Verschiedene Getreidearten, Mehltypen und Lockerungsmittel machen's möglich ... weiter ...(Quelle: aid was wir essen.)

 

Brot richtig lagern

Verschwendung des Grundnahrungsmittels durch falsche Lagerung - Tipps vom DLG-Experten
Frankfurt (ots) - Für 94 Prozent der Bundesbürger gehören Brot und Backwaren täglich auf den Speiseplan. Seit Jahren liegt der Konsum stabil auf hohem Niveau, zuletzt erreichte er statistisch gesehen rund 83 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Doch davon wird längst nicht alles gegessen, weiß Prof. Dr. Meinolf Lindhauer. Er ist wissenschaftlicher Leiter der Brotprüfung, die das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) diese Woche in Berlin durchführt. Dort werden über 1.700 Brote und Kleingebäcke qualitativ untersucht.

Die Deutschen sind verschwenderisch mit ihrem Brot. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Großbäckereien werden nur etwa 56 Kilogramm an Brot und Backwaren tatsächlich verzehrt. "Der Rest wandert in Privathaushalten in den Müll", bedauert Prof. Lindhauer. Gründe hierfür seien vor allem falsche Aufbewahrung und Verderb. Für eine optimale Qualität von Brot und Backwaren sollten Verbraucher nach Aussage des DLG-Experten deshalb einige wichtige Regeln beachten:

- Brote und Brötchen mit hohem Weizenmehlanteil wegen Schimmelgefahr nicht zu lange lagern (höchstens 3 Tage); lieber öfter und in kleineren Portionen kaufen
- Sorten mit hohem Roggenanteil halten sich gut drei Tage
- Brote und Brötchen grundsätzlich bei Zimmertemperatur lagern
- Möglichst luftdichte Aufbewahrung schützt vor dem Austrocknen
- Brot gehört nicht in den Kühlschrank, es verliert dort schnell an Geschmack. Eine Ausnahme ist eine feuchtwarme Witterung im Sommer.
- Regelmäßige Reinigung des Brotbehälters mit Essig oder Essigessenz-Lösung
- Tipp: In der Haushalts-Gefriertruhe oder in geeigneten TK-Fächern kann Brot einige Wochen ohne Qualitätseinbußen lagern. Man sollte es portioniert in Gefrierbeuteln verpacken, um es dann nach Bedarf auftauen zu können.

Quelle: DLG e.V.

Ein guter Tag beginnt mit einem guten Pausenbrot

Pausenmahlzeit

Pausenmahlzeit

Bereits wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, stellen sich viele Eltern jeden Morgen auf´s neue die Frage: Was gebe ich meinem Sprössling als Pausenbrot mit in die Schule / Kindergarten? Die Tage beginnen meist sehr durchorganisiert, jedoch steht das Frühstück nicht weit oben auf der Prioritätenliste. Oftmals nimmt man sich nicht die Zeit, mit seinen Kindern den Tag ruhig mit einem Frühstück zu beginnen und das Pausenbrot dabei gemeinsam zu gestalten.

Zwischen Tür und Angel wird schnell schnell die Brotzeitbox gepackt, mit Sachen die gerade griffbereit sind. Der gute Vorsatz, morgen nehme ich mir mehr Zeit, da gibt es dann etwas Gescheites, gesellt sich auf dem Weg zur Arbeit zu den anderen guten Vorsätzen, die in Vergessenheit geraten sind. Dabei ist es gar nicht so schwer und dauert auch nicht lang, ein gutes und leckeres Pausenbrot zuzubereiten.

 

Wozu braucht man Salz im Brot?

Salz im Brot

Bäcker wissen es schon lange: Das Salz im Brot ist unverzichtbar, denn es gibt Geschmack und ist technologisch notwendig.
Gutes Brot gelingt nur mit Salz

Brotteig ohne Salz klebt beim Aufarbeiten, läuft auseinander und beim Backen bleibt die Kruste hell. Aber auch Brotteig mit zu viel Salz gelingt nicht: Der Teig geht nicht wie gewünscht auf und das Brot bleibt klein und kompakt. Die optimale Salzmenge liegt zwischen 1,5 und 1,8 % der Mehl- bzw. Schrotmenge, was einem Salzgehalt von 1,0 bis 1,2 % im fertigen Brot entspricht.
Brot ohne Salz schmeckt fade. Matzen, ein ungesäuertes Fladenbrot, ist ein Beispiel für Brot ohne Salz.

Tipp: Fragen Sie beim Bäcker nach, wie hoch der Salzgehalt in seinem Brot ist. Bei abgepacktem Brot hilft ein Blick auf die Verpackung.

Mit Brot nehmen wir über die Hälfte der empfohlenen Salzmenge zu uns!

Experten empfehlen, nicht mehr als fünf bis sechs Gramm Salz täglich. Mit vier bis sechs Schei-ben Brot (ca. 200-300 Gramm), was der täglich verzehrten Brotmenge entspricht, nehmen wir schon über die Hälfte der empfohlenen Salzmenge zu uns.
Salz ist lebenswichtig, aber ein Zuviel des Guten kann den Blutdruck in die Höhe treiben und damit das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen. In Deutschland wird nach einer Studie des Bundesinstituts für Risikoforschung zu viel Salz gegessen: Männer nehmen durchschnittlich 9 Gramm und Frauen 6,5 Gramm zu sich. Eine geringere Salzaufnahme senkt bei salzsensitiven Menschen den Blutdruck, was sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Weniger Salz? - Das geht!

Achten Sie beim Einkauf auf den Salzgehalt. Greifen Sie zu Brot mit einem Salzgehalt unter 1,2 %, das empfiehlt die Verbraucherzentrale.
Backen Sie Ihr Brot selbst, dann bestimmen Sie den Salzgehalt.
Kombinieren Sie Brot und Brötchen öfter mit salzarmen Partnern. Frischkäse und Mozzarella liefern weniger Salz als Gouda und Emmentaler. Gurken, Tomaten, Honig und Marmelade sind praktisch salzfrei.
Auch in Wurstwaren, Fleischspeisen und Käse ist viel Salz enthalten. Berücksichtigen Sie das bei der Zubereitung von Speisen und reduzieren die zuzugebende Salzmenge.
Verzichten Sie weitgehend auf Nachsalzen und würzen mehr mit frischen oder getrockneten Kräutern.
Fertiggerichte enthalten oft sehr viel Salz. Greifen Sie deshalb nur selten darauf zurück.

Tipp: Wenn nur der Natriumgehalt angegeben ist, da multiplizieren Sie diesen Wert mit 2,5, dann haben Sie den Kochsalzgehalt.

Rezept Landbrot:

800 g Weizenmehl (Type 1050 oder 405)
150 g Roggenmehl
1 Würfel frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe
15 g (=3 TL) Salz
nach Belieben gemahlenes Brotgewürz
ca. 0,5 l Wasser
1 EL Öl

Die Hefe in wenig lauwarmem Wasser auflösen, stehen lassen.
Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen, die Hefelösung hineingießen, Wasser und Öl darauf geben und gut kneten, bis sich der Teig von der Hand löst. An einem warmen Ort ca. 50 Min. gehen lassen.
Den Teig kurz durchkneten, daraus zwei Laibe formen und weitere 30 Min. in einer bemehlten Form gehen lassen.
Aus der Form auf ein bemehltes Backblech setzen, nach Belieben an der Oberfläche einschneiden, im vorgeheizten Backofen 5 Min. bei 250 °C, weitere 40 Min. bei 200 °C backen.
Die Brote sind gut ausgebacken, wenn sie beim Klopfen auf den Boden hohl klingen.

Hier finden Sie noch mehr Rezeptkarten zum Herunterladen.

Quellen:
Bundesinstitut für Risikobewertung: Blutdrucksenkung durch weniger Salz in Lebensmitteln. 2011: http://www.bfr.bund.de/cm/343/blutdrucksenkung-durch-weniger-salz-in-lebensmitteln.pdf
Loderbauer: Das Bäckerbuch. Handwerk und Technik 2006
Stiftung Warentest 4/2012: Salz in Lebensmitteln; Die größten Salzsünder; http://www.test.de/Salz-in-Lebensmitteln-Die-groessten-Salzsuender-4348583-0/
Verbraucherzentrale NRW: Zu viel Salz ins Brot gestreut: ein Viertel weniger wäre mehr. Pressemitteilung vom 17.10.2012

Autorin: Beate Laumeyer

Infodienst Landwirtschaft - Ernährung - Ländlicher Raum